Die stationäre Batterie bildet ein Satz mit entsprechender Anzahl von Zellen oder Mehrzellenakkus. Die Akkumulatoren sind zwischeneinander für das Erreichen der gewünschten Arbeitsspannung reihengeschaltet. Das Gehäuse der Zellen (oder der Mehrzellenakkus) bilden die transparenten freistehenden Gefäße. Das Akkumulatorgefäß besitzt auf dem Boden zwei Paar Schwellen, auf den sich zwei Sätze von positiven und negativen Platten stützen. Die positiven und negativen Platten, die zwischeneinander mit geschweißten Brücken verbunden sind, bilden die Plattensätze (+) i (-). Die verschiedennamige untereinander zusammengestellten und mit Isolationszwischenlagen (Separatoren) durchtrennten Plattensätze bilden einen Plattensatz, der im Akkumulatorgefäß eingebaut wird. Jede Brücke besitzt wenigstens einen Polstift, der über die obige Deckelfläche ausgeführt ist. Das einzelne Gefäß wird mit einem Deckel und das Mehrkammergefäß (der Block) mit einem gemeinsamen Deckel für alle Kammern geschlossen. Die montierten Zellen sind auf einem Isolationsunterboden gestellt, der den entsprechenden hohen Wert der Erdschlußresistanz der Batterie zusichert. Die Zellen oder die Mehrzellenakkus schalten wir mit der gewünschten Spannung in die Reihe in der stationären Batterie. Die Verbindungen führen wir mit Hilfe der Bleiverbindungsstücke (mit entsprechendem Durchmesser) aus, die an die Polstifte angeschweißt werden, oder mit Hilfe der verdrehten Verbindungsstücke.
Die stationären Batterien finden Anwendung als Notversorgungsquellen in der Telekommunikation, Energetik, Industrie, in den Krankenhäusern, öffentlichen Objekten und im Eisenbahnwesen. Wegen der hohen Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit bilden sie eine sichere Speisungsquelle der Operationssäle, der telefonischen Zentralen, der Steuerungsgeräte und der Absicherungen in den Kraftwerken und Verteilstationen. Sie bilden auch eine Speisungsquelle für Systeme der Notbeleuchtung und viele andere Systeme der höchsten Verantwortungsstufe.